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Pressemitteilung vom 09.02.2011

 

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ver.di hessen


Datum der Veröffentlichung:  Mittwoch, 09. Februar 2011

Verhandlungen beginnen am Freitag
Frankfurt a. M. Am Freitag beginnen die Verhandlungen im Rahmen der Tarif- und Besoldungsrunde des Jahres 2011 im Bereich des Landes Hessen. Die Gewerkschaften hatten bereits Mitte Dezember 2010 für diese Runde eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 50,00 € und anschließend um linear 3 % beschlossen. Verhandelt wird direkt und unmittelbar für die rd. 33.100 Arbeitnehmer der hessischen Landesverwaltung. Das Tarifergebnis wird jedoch auf Grund spezieller Regelungen auch direkte Auswirkungen haben auf die rd. 3.700 Beschäftigten der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a. M. sowie die rd. 3.900 Beschäftigten der Technischen Universität Darmstadt. Auf Seiten der Gewerkschaften wird das ver.di Bundesvorstandsmitglied Achim M e e r k a m p die Verhandlungen führen. „Wir dokumentieren damit den sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der Tarifrunde für den Bereich der 14 anderen Bundesländer, die am vergangenen Freitag in Berlin begonnen haben“, erklärte ver.di Pressesprecher Christian Rothländer am Mittwoch im Pressedienst seiner Organisation. Die gesonderten Verhandlungen sind erforderlich, weil das Bundesland Hessen als Arbeitgeber seit April 2004 nicht mehr der Tarifgemeinschaft deutscher Länder angehört. Seit Januar 2010 gilt ein eigener „Haustarifvertrag“, dessen Einkommensregelungen Ende 2010 ausgelaufen ist.

In Hessen sind von den bundesweiten Verhandlungen mit der TdL ausschließlich die rd. 3.550 Beschäftigten der Uniklinik Frankfurt a. M. betroffen. Zwar gibt es auch hier einen „Haustarifvertrag“, dieser sehe jedoch vor, dass ein Tarifergebnis auf der Bundesebene unmittelbar und direkt gilt.

Bestandteil der ver.di-Forderungen ist auch eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des zu erwartenden Tarifergebnisses auf die rd. 106.000 Beamtinnen und Beamten des Landes und der Kommunen. In diesem Zusammenhang soll auch die Verkürzung und Vereinheitlichung der Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten von derzeit bis zu 42 Stunden auf 40 Stunden angesprochen werden. Im Tarifbereich des Landes gilt seit Januar 2010 in besonders belasteten Bereichen die 38,5 Stunden-Wochen, ansonsten einheitlich die 40-Stunden-Woche.

„Wenn man alles zusammenrechnet“, so Rothländer, „sind in Hessen von der aktuellen Tarifrunde der Länder bzw. in Hessen rd. 150.250 Menschen direkt oder zumindest mittelbar betroffen“.  Da die Forderungen bereits seit Mitte Dezember 2010 bekannt sind, erwartet ver.di in der ersten Runde eine zügige und klare Positionierung der Arbeitgeberseite. Die Verhandlungen finden im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport in Wiesbaden statt.

Presserechtlich verantwortlich: Christian Rothländer (Pressestelle)
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Landesbezirk Hessen
Wilhelm-Leuschner-Straße 69 - 77 (Postfach 20 02 55), 60606 Frankfurt am Main
Festnetz: (069) 2569-1220, mobil: (0171) 6208056, Internet: www.hessen.verdi.de
E-Mail:christian.rothlaender@verdi.de, Fax: (069) 2569-1299

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